Nach meinem Abschluss in Systemtechnik arbeitete ich fast neun Jahre für TERADATA in Kolumbien – wo ich herkomme (Cantando, cantando yo viviré… Colombia tierra querida!) – zuletzt zwei Jahre als Technical Lead. Anschließend war ich über ein Jahr für ein argentinisches Unternehmen tätig, ebenfalls spezialisiert auf Teradata-Technologie. TERADATA entwickelt leistungsstarke Software für komplexe Data-Warehousing-Lösungen.
2018 schrieb mich ein Personalvermittler von Kramp auf LinkedIn an. Gesucht wurde jemand mit genau meiner Expertise: Teradata, Data Warehousing und Architektur. Ob ich mir vorstellen könne, in den Niederlanden zu arbeiten? Ich sagte: ›Warum nicht?‹ Nach fünf bis sechs Gesprächen erhielt ich das Angebot. Da ich bereits in Argentinien und Peru gelebt hatte, wusste ich, was ein Umzug in ein anderes Land bedeutet – neue Kultur, Sprache, Menschen, Essen, Klima. Diesmal ging es über den Atlantik, aber nach reiflicher Überlegung sagte ich Ja.
Im Oktober 2018 kam ich in den Niederlanden an. Mein erster Tag bei Kramp war im eigentlich auch gar nicht mein erster Arbeitstag: Schon zuvor hatte ich meinen zukünftigen Manager getroffen, die öffentlichen Verkehrsmittel getestet, das Business-Intelligence-Team kennengelernt und eine Führung durch die Gebäude bekommen. Ich fühlte mich sofort willkommen – und alles entsprach genau dem Eindruck, den ich zuvor gewonnen hatte.
Schon im Bewerbungsgespräch hatte mein Manager gesagt: ›Kramp ist wie eine große Familie.‹ Inzwischen weiß ich, dass das stimmt. Auch abteilungsübergreifend hilft jeder, wo er kann. Die Kommunikation in unserem BI-Team ist ausgezeichnet – und das Team ist sehr international, mit fünf bis sechs Nationalitäten. Bei so vielen Hintergründen gibt es immer etwas Spannendes auszutauschen. Unsere gemeinsame Sprache ist Englisch, aber ich arbeite daran, mein Niederländisch zu verbessern.
Nach einem Jahr entschied Kramp, das Data-Warehouse-Technologie-Stack vollständig auf Google Cloud Platform umzustellen. Für mich war das eine großartige Lernchance. Ich kann mein Wissen einbringen und gleichzeitig neue Kompetenzen aufbauen. Wir erhalten das nötige Budget für Schulungen, und unser Manager gibt uns die Freiheit, passende Kurse selbst auszuwählen. Er glaubt an unsere Arbeit – und an uns als Team.
Ich brauche das Gefühl, jeden Tag weiter zu lernen. Und bei einem so großen Unternehmen wie Kramp, mit enormen Datenmengen und spannenden Herausforderungen, gibt es mehr als genug zu tun. Es fühlt sich an wie der Anfang einer langen, lohnenswerten Reise.
Heute arbeite ich vor allem in der Datenmodellierung – ich integriere Daten aus allen Bereichen des Unternehmens. Das bedeutet, dass ich jeden Teil des Geschäfts verstehen muss. Genau das reizt mich: Ich verbinde die technische Welt mit der geschäftlichen Realität. Und diese Kombination macht meine Arbeit bei Kramp so erfüllend.